Erster Retail-Verbundgruppe gelingt SAP-Einführung: ElectronicPartner forciert Leistungsfähigkeit der Supply-Chain

Friday 18. September 2009, 11:04 Uhr

 

Gut einen Monat nach dem Start der neuen Warenwirtschaft mit SAP zieht ElectronicPartner zufrieden Bilanz: „Wir haben es geschafft, in sechs europäischen Ländern gleichzeitig im laufenden Betrieb völlig reibungslos eine neue Warenwirtschaft zu implementieren. Das belegt einmal mehr unsere hauseigene IT-Kompetenz.

 

Das hochmotivierte und ausgesprochen sorgfältige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat es möglich gemacht, dass auch nach der Umstellung unsere gesamte Lieferkette in der gewohnten Service-Qualität gelang“, resümiert ElectronicPartner-Chef Oliver Haubrich.

 

Das Unternehmen verarbeitet allein an den drei deutschen Logistik-Standorten rund 3.500 Vereinnahmungseinheiten und kommissioniert gut 40.000 Collies täglich.

 

„Mit unseren vier Logistik-Standorten in Europa und einem Warenfluss von gut einer Million Lagerartikeln im ersten Monat mit SAP, sind wir natürlich besonders froh, dass es gelungen ist, alle unsere Mitglieder und deren Endkunden im Rahmen der Umstellung weiterhin zuverlässig zu bedienen“, ergänzt Haubrich.

ElectronicPartner hat den Prozess zur Einführung einer neuen Warenwirtschaft sehr sorgfältig aufgesetzt. Ziel war es, mit der neuen ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) die Flexibilität des Unternehmens, die Effizienz der Prozesse und damit die Leistungsfähigkeit der Lieferkette signifikant zu steigern.

 

Das neue SAP-basierte ElectronicPartner Online-System (EPOS) ermöglicht es dem Handelsunternehmen, sich noch schneller und flexibler an sich ändernde Marktanforderungen anzupassen.

Bevor sich ElectronicPartner für eine SAP-basierte Lösung entschieden hat, hat das Unternehmen die neue Software zunächst über einen Katalog mit mehr als 3.000 Fragen bewertet. Es folgte eine umfangreiche Prüfungsphase mit zahlreichen Simulationstests hinsichtlich der Anwendung in einem internen Testlabor.

 

Die IT-Profis von ElectronicPartner analysierten die betriebswirtschaftlichen Prozesse und Funktionen, die Fähigkeit für individuelle Anpassungen, das Systemmanagement, das Reporting,  den Betrieb sowie die Performance und vieles mehr unter den Anwendungsbedingungen des Tagesgeschäftes der Verbundgruppe.

Nach der Entscheidung für SAP folgte rund zwei Jahre lang eine sehr umfangreiche Projektphase zur Festlegung der Prozessabläufe und zur Implementierung von notwendigen Zusatzentwicklungen. Mit der Unterstützung der IT-Beratungsgesellschaft Comsol hat sich das hauseigene IT-Team als internes SAP-CompetenceCenter aufgestellt.

 

Bereits Anfang August löste dann die SAP-basierte Anwendung das Warenwirtschaftssystem bei ElectronicPartner erfolgreich ab. Mittlerweile erfolgen alle warenwirtschaftlichen Abläufe mit den Mitgliedern und Lieferanten von ElectronicPartner stabil und zuverlässig über das neue System.

Vor dem Hintergrund, dass die SAP-Implementierung bei absolut zuverlässigem Warenfluss in sechs europäischen Ländern gleichzeitig gelungen ist, ziehen auch die angeschlossenen Fachhandelsunternehmer von ElectronicPartner ein positives Fazit:

 

„ElectronicPartner hat alle Abläufe sehr sorgfältig auf die neuen Systemlösungen abgestellt. Daher laufen die Systeme vom ersten Tag an zuverlässig und sicher“, resümiert Fred Pahl, Inhaber von EP:Pahl in Herzberg und Vorsitzender des EP:Aufsichtsrates.


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